Vereinsnachrichten
Protokoll der Mitgliederversammlung vom 30.09.2006
Ort: Dinkelsbühl, kleiner Schrannensaal
Beginn: 11:00 Uhr
Anwesende: 82 Mitglieder und 2 Gäste
1. Begrüßung
- Hermann Theil begrüßt die Anwesenden der Mitgliederversammlung
der HOG Schäßburg.
- Hermann Theil berichtet, dass der Vorsitzende der HOG, Walter Lingner,
aus gesundheitlichen Gründen an der Versammlung nicht teilnehmen
kann und richtet dessen Grüße und guten Wünsche aus.
- Hermann Theil bittet Erika Schneider, Mitglied des erweiterten Vorstandes,
den Rechenschaftsbericht des Vorstandes zu verlesen.
- Hermann Theil stellt Johann Imrich, Leiter der Regionalgruppe Schäßburger
Raum, als Versammlungs- und Wahlleiter vor.
- Hermann Theil stellt Lars Fabritius vor, der kurzfristig als Schriftführer
für den abwesenden Harald Graef einspringt.
2. Rechenschaftsbericht des Vorstandes
Erika Schneider trägt den Rechenschaftsbericht für die Zeitspanne
September 2003 bis 31.08.2006 vor. Nachfolgend wird ein kurzer Überblick
über den Inhalt des Berichtes gegeben, Einzelheiten sind dem Originaldokument
zu entnehmen.
- Die Zielsetzung der Vereinssatzung konnten zum großen Teil verwirklicht
werden.
- In einer Gedenkminute wurde der verstorbenen Kollegen gedacht.
- Veränderungen in den gewählten Gremien:
das Amt des Kassenwartes geht von Ingeborg Peter bis zur Neuwahl kommissarisch
zunächst an Hermann Theil und später an Renate Helwig über;
Julia Prejmerean-Aston zieht sich aus dem erweiterten Vorstand zurück;
Horst Breihofer fällt im Herbst 2005 wegen schwerer Krankheit aus;
Peter Madler verunglückt schwer und kann keine HOG-Termine mehr wahrnehmen;
Dietlinde Cravciuc übernimmt das Amt der Vertretung der HOG in Schäßburg
von der verstorbenen Meta Kovacs;
Walter Lingner erklärt in Februar 2006 seinen Rücktritt als
Vorsitzender der HOG aus gesundheitlichen Gründen;
Hermann Theil übernimmt die operative Geschäftsführung
bis zu den Neuwahlen.
- Allgemeine Informationen:
die Mitgliederzahl geht von 843 auf 808 zurück;
der Versand der Schäßburger Nachrichten verringert sich auf
1760 Empfänger.
- Im Berichtszeitraum haben insgesamt 8 Vorstandssitzungen stattgefunden.
Die konstituierende Sitzung des am 27.09.2003 in Fürth gewählten
Vorstandes erfolgte am 29.11.2003 in Gundelsheim.
- Die Kassenberichte für die Jahre 2003 – 2006 sind jeweils
dem Gesamtvorstand und dem Ältestenrat vorgelegt und von dem Kassenprüfer
geprüft und bestätigt worden.
- Laufende Projekte:
Schäßburger Treffen 2006 in Dinkelsbühl
Ahnenforschung bzw. Matrikelführung
Friedhofsdokumentation
Homepage in Internet www.hog-schaessburg.de
Bücher für das Deutsche Sprachkabinett „Dieter Schlesak“,
Lyzeum M. Eliade
Heimatbücher, Videokassetten
Schäßburger Nachrichten
- Aktivitäten in Schäßburg
Humanitäre Hilfe
Friedhofsinstandsetzung, Friedhofspflege, Soldatenfriedhöfe
Friedhöfe am Galtberg und Siechhof
Museum der Ev. Kirchengemeinde im Kreuzgang der Klosterkirche
Außenrenovierung der Klosterkirche
- Aktivitäten in Schäßburg und Dinkelsbühl
Pfingsten 2004 – Heimattreffen in Dinkelsbühl
Einweihung Gedenkstätte auf der Schaaser Strasse
Jugendcamp in Dinkelbühl
10 Jahre Pflegestation „Dr. Karl Müller“ in Schäßburg
(5.9.2004)
Skilage, organisiert und durchgeführt 2006
Gründung des Freundeskreises Dinkelsbühl-Schäßburg/Sighisoara
Schäßburger Rathausdelegation beim Heimattreffen in Dinkelsbühl
2005
Besuch des Dinkelsbühler Oberbürgermeisters und Hauptamtsleiters
in Schäßburg 2005
Jugendcamp in Schäßburg 2005
Verbandstag der HOG in Bad Kissingen Nov. 2005
Europa-Nostra-Preis für die Bergkirche
Lokale Agenda 21 / Stadtentwicklungsplan
Zusammenarbeit mit dem Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien
Deutsche Kulturwoche 2006 in Schäßburg
Nachbarschaftsaktivitäten
- In einem persönlichen Schlusswort verabschiedet sich der scheidende
Vorsitzende der HOG, Walter Lingner, in dem er sich bei einigen Kollegen
für ihr Engagement herzlich bedankt. Er erklärt sich bereit,
weiterhin beratend zur Verfügung zu stehen und bei folgenden Projekten
mitzuarbeiten: Abschluss der Friedhofsdokumentation, Matrikeldokumentation,
Erweiterung des Museums im Kreuzgang der Klosterkirche, Pflege der Homepage
und bei den Schäßburger Nachrichten.
3. Kassenbericht September 2003 bis 31.08.2006
Nach dem Rücktritt von Ingeborg Peter vom Amt des Kassenwartes hat
Hermann Theil 2004 diese Aufgabe kommissarisch übernommen. Er wurde
2006 von Renate Helwig abgelöst, die bis zu den Neuwahlen das Amt
ebenfalls kommissarisch wahrnimmt. Im Folgenden sind die wichtigsten Punkte
aus Hermann Theils Kassenbericht zusammengefasst:
- Die Jahresabschlüsse der Jahre 2004 – 2006 wurden dem Vorstand
ordnungsgemäß vorgelegt
- Die Mitglieder- und Spenderdatei umfasst derzeit rund 2000 Adressen
- Die HOG Schäßburg e.V. ist als gemeinnützig anerkannt
und somit von Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit, vgl. Freistellungsbescheid
des Finanzamtes Heilbronn für die Jahre 2002-2004 vom 9.9.2005
- Ein neuer Kontenplan wurde erstellt
- Hermann Theil gibt einen Überblick über Einnahmen und Ausgaben,
über Kontenstände inklusive Spar- und Wertpapierguthaben sowie
über die zweckgebundenen und frei verfügbaren Spendenmittel.
Weitere Details sind dem Kassenbericht zu entnehmen.
4. Bericht der Kassenprüfer
Der Kassenprüfer Hans Artz bestätigt, dass die Jahresabschlüsse
2004, 2005 und 2006 ordnungsgemäß und korrekt erfolgt sind
und zu keinerlei Beanstandungen Anlass gegeben haben.
5. Entlastung des amtierenden Vorstandes
- Der Versammlungs- und Wahlleiter Johann Imrich stellt sich kurz vor.
- Johann Imrich beantragt die Entlastung des amtierenden Vorstandes.
- Die Mitgliederversammlung entlastet den amtierenden Vorstand einstimmig.
- Johann Imrich übermittelt den Dank der Mitglieder an den scheidenden
Vorstand für die hervorragende geleistete Arbeit.
6. Neuwahlen
- Der Wahlleiter Johann Imrich stellt fest, dass die Einladungen zur
Wahl ordnungsgemäß erfolgt sind.
- Johann Imrich bestellt Dr. Lars Fabritius zum Protokollführer der
Wahl.
- Auf Vorschlag von Johann Imrich werden Anke und Dieter Wolff zu Wahlhelfern
bestellt
- Bei der Mitgliederversammlung sind 82 Mitglieder und 2 Gäste anwesend.
- Johann Imrich stellt die Beschlussfähigkeit fest.
- An alle Mitglieder werden Wahlscheine ausgehändigt.
- Für die Wahl des Vorstandsvorsitzenden hat sich Dr. August Schuller,
Pfarrer i.R. wohnhaft in Brühl, schriftlich beworben. Schuller kann
wegen anderer Verpflichtungen bei der Versammlung nicht anwesend sein.
Sein Bewerbungsschreiben wird von Johann Imrich verlesen. Hermann Theil
erläutert den Verhinderungsgrund von August Schuller.
- Rolf Schneider hat seine Bewerbung für den erweiterten Vorstand
zurückgezogen.
- Anstelle von Rolf Schneider bewirbt sich die anwesende Frau Isolde Schebesch,
Düsseldorf, für den erweiterten Vorstand.
- Die anwesenden Kandidaten stellen sich persönlich vor.
- 10 Mitglieder haben die Möglichkeit einer Briefwahl genutzt.
- Die Mitglieder geben ihre Stimmen per Wahlschein ab.
- Johann Imrich übernimmt es, die Annahme der Wahl durch Befragung
der Gewählten festzustellen.
Wahlergebnis:
Abgegebene Stimmen inklusive Briefwahl 94 Stimmen
Davon sind gültig 89 Stimmen
Ungültig 5 Stimmen
Dr. August Schuller wird mit 87 Stimmen zum neuen Vorstandsvorsitzenden
gewählt.
Zu stellvertretenden Vorsitzenden werden Hermann Theil mit 88 Stimmen
und Günter Czernetzky mit 83 Stimmen gewählt.
Alle weiteren Wahlergebnisse sind der beigefügten Liste zu entnehmen.
7. Anträge an die Mitgliederversammlung
• Im Zuge der Umstellung auf den Euro wurde der Mitgliedsbeitrag
von 25,- DM auf 13 € aufgerundet. Der Vorstand hat auf seiner Sitzung
vom 26. Februar 2005 beschlossen, aufgrund der gestiegenen Kosten und
im Hinblick auf das Schäßburger Treffen 2006, den Mitgliedsbeitrag
ab 1.1.2006 auf 15,- € anzuheben. Die Mitgliederversammlung wird
um Bestätigung gebeten.
Die Mitgliederversammlung bestätigt die Anhebung der Beiträge
auf 15, € zum 1.1.2006 einstimmig.
• Gemäß §8 der Vereinssatzung gehören zum geschäftsführenden
Vorstand neben den 3 Vorsitzenden, dem Kassenwart und dem Schriftführer
die Fachreferenten. Die Anzahl der Fachreferate wird nach Bedarf vom Vorstand
festgelegt. Es wird um die Bestätigung der seit der letzten Mitgliederversammlung
durch Neuverteilung der Aufgaben gebildeten eigenständigen Referate
gebeten:
1. Referat Jugendarbeit (Getrennt von Kulturarbeit)
2. Referat Organisation und Sonderaufgaben (Entlastung des Vorstandes)
3. Referat Ahnenforschung (Matrikelerfassung getrennt von Spurensicherung)
Der Antrag wird von der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen.
• Gemäß § 8 unserer Vereinssatzung gehören
weiterhin zum geschäftsführenden Vorstand als Beisitzer auch
die jeweils gewählten Nachbarväter. Die Mitgliederversammlung
wird um Bestätigung folgender derzeit amtierender Nachbarväter
als Beisitzer gebeten:
1. Michael Schneider, Nachbarschaft Nürnberg-Fürth-Erlangen
2. Götz Bartmus, Nachbarschaft München
3. Kurt Bartmus als Vertreter des Nachbarvaters von Heilbronn
Der Antrag wird von der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen.
8. Aussprache
• Dieter Moyrer stellt die Frage nach dem Ehrenvorsitz.
Hermann Theil beantwortet die Frage dahingehend, dass laut Geschäftsordnung
„auf Vorschlag des Vorstandes eine verdiente Persönlichkeit
von der Mitgliederversammlung zum Ehrenvorsitzenden gewählt werden
kann“. Das ist z.Zt. Heinz Brandsch, ein Rücktritt ist nicht
bekannt.
• Rolf Winter schlägt vor, nicht mehr nach zweckgebundenen
und freien Spendenmitteln zu unterscheiden und dem Vorstand freie Hand
bei der Verteilung der Mittel zu geben.
Hermann Theil weist diesen Vorschlag mit der Begründung zurück,
dass viele Spender auf einer nachweislich zweckgebundenen Verwendung Ihrer
Spenden bestehen.
• Karl-Günther Reich regt an, sich zukünftig auf kleine
Schritte und kleine Projekte zu konzentrieren und diese dann konsequent
durchzuziehen, getreu dem Motto „weniger ist mehr“.
Günther Reich beanstandet die manchmal eigenmächtige Vorgehensweise
bei der Erstellung der Schäßburger Nachrichten im Zusammenhang
mit der Veröffentlichung bzw. Nichtveröffentlichung angeforderter
Beiträge sowie deren Kürzung und Änderungen der Ausdrucksweise.
Hermann Theil weist darauf hin, dass es Aufgabe der Redakteure und Lektoren
ist, die Beiträge inhaltlich, stilistisch und grammatikalisch zu
überarbeiten – nicht zuletzt weil dank ihrem hohen dokumentarischen
Wert die Vereinszeitung an zahlreiche externe Organisationen und Institutionen
versandt wird. Korrekterweise müssen überarbeitete Beiträge
von den Autoren freigegeben werden.
Ende der Mitgliederversammlung ca. 13:15 Uhr.
Schriftführer, gez. Dr. Lars Fabritius Stellvertretender Vorsitzender,
gez. Hermann Theil
Mitgliederversammlung am 30. Sept. 2006 in Dinkelsbühl
Rechenschaftsbericht der Vorstandschaft für die Zeitspanne Sept.
2003 bis Sept. 2006
(gekürzt)
Heute nach insgesamt 13 Jahren gemeinsamer Arbeit in unserer Heimatortsgemeinschaft
Schäßburg, berichten wir über die Arbeit der letzten 3
Jahre und wollen über die Zukunftsaussichten dieser Gemeinschaft
beraten.
Vorausgeschickt aber sei, dass die Gründung der Heimatortsgemeinschaften
nie als Alternative zu der seit fast 60 Jahren bestehenden Landsmannschaft
der Siebenbürger Sachsen gedacht war, sondern im Rahmen dieser als
Ergänzung mit ausschließlich ortsbezogenen Aufgaben zur Förderung
der Zusammengehörigkeit, Wahrung der Traditionen und des geerbten
Kulturgutes steht.
In diesem Sinne wollen wir dem rückblickenden Bericht als unsere
alles übergreifende Zielsetzung die Worte unseres Heimatdichters
Michael Albert voranstellen:
„Deiner Sprache, deiner Sitte, deinen Toten bleibe treu...“
Wir können heute mit Stolz berichten, dass wir die Ziele unserer
Vereinssatzung zum großen Teil verwirklichen konnten. Dabei geht
es um:
• Wahrung und Förderung des Zusammengehörigkeitsgefühls
in der Gemeinschaft der Schäßburger
• Integrationshilfe für Spätaussiedler, Beratung und Betreuung
von Mitgliedern
• Betreuung von Jugendlichen Schäßburger Zugehörigkeit
• Humanitäre Hilfe und Unterstützung der Landsleute in
Schäßburg
• Dokumentation und Sicherung des Schäßburger Kulturgutes
• Unterstützung der kirchlichen, sozialen und kulturellen Einrichtungen
in Schäßburg zur Sicherung der materiellen und immateriellen
Werte der Schäßburger Gemeinschaft
• Kontakte und Zusammenarbeit mit Schäßburger Behörden
zur Sicherung der erforderlichen Rahmenbedingungen für die Aktivitäten
vor Ort
• Zusammenarbeit mit den Kreis- und Landesgruppen der Landsmannschaft
der Siebenbürger Sachsen e.V. sowie dem Verband der Heimatortsgemeinschaften
auf Bundesebene.
Vorab möchten wir den zahllosen aktiven und treuen Mitgliedern, die
alle freiwillig und selbstlos in diesen 13 Jahren für unsere Gemeinschaft
handfeste Arbeit geleistet haben und zu ihrer Stärkung beigetragen
haben, unseren herzlichen Dank aussprechen.
Vorwort zum Rechenschaftsbericht
Die Problematik in und um Schäßburg hat sich im Berichtszeitraum
vervielfacht, beinhaltet so viele Aufgaben, dass Gemeinschaftsarbeit und
der Beitrag jedes Einzelnen eine Notwendigkeit und ein Gebot der Stunde
ist.
Dabei wollen wir heute auch derer in diesem Zeitraum verstorbenen Kollegen
gedenken, die mit Leib und Seele engagierte Mitglieder dieser Gemeinschaft
waren:
Es sind: Helmut Müller, Vorstandsmitglied;
Metta Kovacs, Mitarbeiterin in Schäßburg;
Hans Balthes, Mitglied des Ältestenrates, und
Dieter Konnerth, Wahlleiter 1997.
Für eine Gedenkminute wollen wir uns von den Plätzen erheben.
Danke.
Kurz zu den Veränderungen der in unserer letzten Mitgliederversammlung
2003 gewählten Gremien:
• Kassenwart Ingeborg Peter kündigte nach einem Jahr (2004)
ihre Arbeit als Kassenwart wegen zu vielfältiger Aufgabe. Sie ist
weiterhin mit der elektronischen Matrikelerfassung befasst. Da es uns
nicht gelang, kurzfristig einen Ersatz zu finden, stellte sich
• Hermann Theil als kommissarischer Vertreter zur Verfügung
und ist seiner Aufgabe bestens gerecht geworden. Er wurde 2006 abgelöst
von
• Renate Helwig, die ebenfalls kommissarisch bis zu den heutigen
Neuwahlen diese Aufgaben wahrnimmt.
• Julia Prejmerean-Aston kündigte Ihr Mandat im erweiterten
Vorstand und zog sich zurück, Motiv war die direkte Zuteilung von
Aufgaben für Schäßburger Treffen 2006 durch Vorsitzenden
ohne Rücksprache mit dem zuständigen stellv. Vorsitzenden.
• Peter Madler verunglückte lebensgefährlich und konnte
keine HOG-Termine mehr wahrnehmen.
• Horst Breihofer fiel im Herbst 2005 wegen schwerer Krankheit (Schlaganfall)
aus. Es ist ein schwerer Schlag für unsere Gemeinschaft, wir verloren
einen treuen, fleißigen, fachkundigen Mitarbeiter. Wir wünschen
ihm weiterhin gute Besserung.
• Dietlinde Cravciuc, erklärte sich auf Bitte von Dieter Wagner
bereit, nach dem Tod von Meta Kovacs im Herbst 2004 deren Vertretung der
HOG in Schäßburg zu übernehmen.
• Walter Lingner erklärte nach der seit den Wahlen 2003 befürchteten
Verschlechterung seines allgemeinen Gesundheitszustandes im Februar 2006
seinen Rücktritt als Vorsitzender der HOG.
• Hermann Theil erklärte sich bereit, die operative Geschäftsführung
bis zu den heutigen Neuwahlen zu übernehmen.
Allgemeine Information
- Die Mitgliederzahl ist von 843 leider auf 808 zurückgegangen.
- Das in den SN veröffentlichten Formular „Beitrittserklärung“
fand mit wenigen Ausnahmen keine Verwendung. Sie liegen heute erneut aus,
um aktive Mitgliederwerbung wird gebeten.
- Die Anzahl Versandanschriften für die SN von Schäßburgern
aus aller Welt hat sich auch verringert und liegt bei 1.760 Empfängern
Ein Problem sind nach wie vor die nicht gemeldeten Umzüge und Todesfälle.
- Satzungsänderungen werden heute zur Abstimmung vorgelegt.
- Ab 2006 erhöhten wir unseren Mitgliedsbeitrag von 13 auf 15 €;
dieser Beschluss wurde in den „Schäßburger Nachrichten“
bekannt gegeben und wird heute der Mitgliederversammlung zur Bestätigung
vorgelegt.
- Die HOG ist Mitglied im Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen
Heimatortsgemeinschaften und der Regionalgruppe „Schäßburger
Raum“.
Im Berichtszeitraum hat der Vorstand 8 Besprechungen abgehalten. Die Protokolle
mit Beschlussfassungen im Einzelnen liegen vor, sie können eingesehen
werden.
Hier die Kurzübersicht:
• Konstituierende Sitzung des am 27.9.2003 in Fürth gewählten
Vorstandes
Führungsgremien: Gundelsheim, 29. November 2003
Themen: Grußwort des noch amtierenden Vorsitzenden W. Lingner; Bestätigung
des Wahlergebnisses; Festlegung und Ressortverteilung im Vorstand; Konstituierung
der HOG-Gremien; Festlegung der neuen Geschäftsordnung und der neuen
Kassenordnung; Bekanntgabe der vom Finanzamt geforderten und angemeldeten
Satzungsänderungen
• Arbeitssitzung zum Thema Homepage, Weinsberg, 19. März 2004
• Vorstandssitzung/Arbeitsbesprechung, Gundelsheim, 16. Oktober
2004
• Besprechung: Fürth; 3. März 2005
• Vorstandssitzung: Gundelsheim, 26. Februar 2005
• Vorstandssitzung: Gundelsheim, 5. Nov. 2006
• Vorstandssitzung und Arbeitsbesprechung, Gundelsheim, 25.02.2006
• Vorstandssitzung und Arbeitsbesprechung, Dinkelsbühl, 5.
Aug.2006
Umsetzung der Beschlussfassungen und Erfüllung der gestellten Aufgaben
Wenn auch nicht alle Aufgaben erfüllt worden sind, so kann man mit
dem Erreichten doch zufrieden sein. Eine bessere Verteilung der Aufgaben
könnte man sich trotzdem vorstellen.
Der Kassenbericht für jedes Geschäftsjahr wurde dem Gesamtvorstand
und dem Ältestenrat vorgelegt und von den Kassenprüfern analysiert
und bestätigt. Die Zahlen der Jahre 2003–2006 sind dem nun
folgenden Kassenbericht zu entnehmen.
Laufende Projekte
Schäßburger Treffen 2006 in Dinkelsbühl
Planung u. Organisation, damit begannen wir schon in der Frühjahrsitzung
26.02.2005 anhand von Checklisten und praktischer Erfahrung vergangener
Treffen und behandelten dieses Vorhaben in allen weiteren Besprechungen
ein Hauptthema. In den Schäßburger Nachrichten, Folgen 23 vom
30.06.2005, 24 vom 1.12.2005 und 25 vom 30.06.2006 wurden die Einladung
mit Rahmenprogramm, die Einladung zur Mitgliederversammlung mit Tagesordnung
und eine Anmeldekarte veröffentlicht. Grundsätzlich war es eine
vielseitige Aufgabe, wir hoffen auf einen guten Verlauf des heutigen Treffens
und der Mitgliederversammlung.
Ahnenforschung/ Matrikelführung
Seit dem Bestehen der HOG sind wir in der Ahnenforschung tätig. Wie
bereits erwähnt betreuen Ingeborg und Alexander Peter das Archiv
in Weinsberg, arbeiten fleißig an ihm und wir sind jetzt dabei,
die Aktivitäten zu erweitern, unsere Matrikel in die siebenbürgische
Datenbank einzubringen, um den Nachfragen unserer Landsleute gerecht zu
werden. Laut Aussage von Ingeborg Peter liegen alle Matrikelbände
aus Schäßburg vor. Die Digitalisierung der Matrikel geht gut
voran. Inzwischen sind sie zu etwa 40% erfasst.
Friedhofsdokumentation
Vor 11 Jahren begannen wir mit großem Elan und es gelang uns die
Grabregister, die Anlagepläne und die fotografische wie die effektive
Bestandsaufnahme zu machen. Dabei waren Peter Böhm, Edith Mann, Hans
Donath, wesentlich beteiligt. Noch immer basteln wir daran, sind aber
nun mit Odette Fabritius, Dieter Wolff, Harald Graef und Walter Lingner
dabei, diese abzuschließen. Wir hoffen dass dieses uns in den Wintermonaten
2006/07 gelingt.
Homepage im Internet, www.hog–schaessburg.de
Seit sechs Jahren in Funktion und erfüllt Zweck und Aufgabe. Sie
wurde erstellt und wird weiterhin freiwillig gepflegt von unserem Webmaster
Klaus Dieter Graef. Wir sind ständig dabe, die Inhalte und Angebote
zu erweitern und zu verbessern. Die Besucherzahl stieg auf 8.500!
Bücher für das Deutsche Sprachkabinett „Dieter Schlesak“,
Lyzeum M. Eliade
Unser Aufruf in den Schäßburger Nachrichten zur Förderung
des Unterrichts in Deutsch als Fremdsprache durch Buchspenden ist bei
unseren Landsleuten gut angekommen. Wir konnten bisher dem Lyzeum in Schäßburg
547 Bücher zur Verfügung stellen. Aus räumlichen Gründen
ist der Bedarf bis auf weiteres gedeckt. Wir danken den Spendern für
deren Verständnis und Beitrag.
Heimatbücher
- „Bildband Schäßburg aus Vergangenheit und Gegenwart“;
eine schöne und umfangreiche Dokumentation, wurde mit großem
Aufwand zusammengestellt. Es wurden 1160 Exemplare gedruckt. Bis auf 18
Exemplare sind alle Bücher verkauft, der Ev. Kirche zum Verkauf (80
Expl.) zur Verfügung gestellt, als Pflichtexemplare und Gastgeschenke
weitergereicht worden.
- „Schäßburg, Bild einer siebenbürgischen Stadt“:
Bis auf ein Restbestand von 40 Büchern sind beide Auflagen verkauft
oder als Geschenk der Ev. Kirche Schäßburg und Ehrengästen
überreicht worden.
- Videokassetten „Wir Schäßburger heute“: An Besteller
300 Stck verkauft, als Präsentationsgeschenke und für den Führungsdienst
in Schäßburg gingen 270 Stück; Restbestand 30 Kassetten.
- „Die kleine Stadt“, 200 Expl. von Karl Heinz Roth übernommen,
davon 159 Expl.verkauft, als Präsentationsgeschenke und für
den Führungsdienst in Schäßburg bereitgestellt. Restbestand
41 Stück.
Schäßburger Nachrichten
In den letzten drei Jahren wurde der Umfang von 62 Seiten auf 76 erweitert,
an ca. 1800 Anschriften (Schäßburger, Spender und Institutionen
im In- und Ausland) verschickt. In Berichtszeitraum erschienen die Folgen
20–25.
Bei der Folge 23/2005 hatten wir es mit Horst Breihofer und Dieter Wolff
geschafft, das Layout für den Druck in Eigenregie zu erstellen und
so ca. 3000 € zu ersparen. Der Ausfall von Horst Breihofer im Herbst
2005 machte diesem Vorhaben ein jähes Ende. Trotz alledem sind auch
die Folgen 24–25 erschienen und mit leichter Verspätung versandt
worden.
Erfreulich ist, dass sich immer mehr Landsleute mit Vorschlägen melden
und selbst Beiträge einbringen, so waren wir gezwungen, die Seitenzahl
bis auf 76 Seiten (SN 24) zu erhöhen, obwohl die Absicht bestand,
zu 48 Seiten zurückzukehren.
Dem neuen Vorstand fällt nun die Aufgabe zu, ein neues und kompetentes
Redaktionskollegium zu bilden, Landsleute zu finden, welche die modernen
Techniken beherrschen, um mit Professionalität und Wissen Inhalt
und Kosten auf ein tragbares Niveau zu bringen. Die Einstellung der Schäßburger
Nachrichten in unsere Homepage bestellte fachmännisch Klaus Dieter
Graef.
Es ist zu überlegen, ob wir trotz freiwilliger Mitarbeit bei dem
erheblichen Aufwand, bei relativ hohen Druck- und Versandkosten, bei Umfang,
Gestaltung, Verlag und bei der Verteilung in bisherigem Umfang zur Beibehaltung
von Inhalt und Dokumentationswert für Schäßburg bleiben
sollen.
Allgemeine Aktivitäten in Schäßburg
Unsere Aktivitäten in Schäßburg sind nach wie vor eines
unserer Hauptanliegen. Wir pflegen den direkten Kontakt zu den Institutionen
in Schäßburg. Hermann Theil, Rolf Schneider, Dieter Wagner,
Günter Czernetzky, Walter Lingner besuchten die Stadt und führten
Gespräche im Stadtpfarramt, Bürgermeisteramt, Museum und in
den Schulen (Bergschule, Lyzeum M. Eliade).
Geldbeträgen für soziale Einrichtungen und humanitäre Hilfe,
Friedhofspflege, Grabtaxen sind nach Schäßburg regelmäßig
überwiesen worden. Einzelheiten sind dem Kassenbericht zu entnehmen.
Humanitäre Hilfe im Einzelnen
Unsere humanitäre Hilfeleistung in Schäßburg hatte in
diesen Jahren folgende jährlichen Richtwerte:
- Heiz - und Stromkosten 1.800,– €;
- Frauenkreis 50,– €;
- Nachbarschaften 150,– €;
- Russlanddeportierte 50,– €;
- Beerdigungen 550,– €;
- Gestaltung der Oster- und Weihnachtsfeier 300,– €;
- Essen auf Rädern1.200,– €;
- Zuschuss für das Pflegenest 1.800,– € über das
Diakonische Werk Hermannstadt;
- Aufwandsentschädigung für Fr. Dietlinde Cravciuc.100,–
€.
Die Überweisungen erfolgten jeweils am Anfang eines jeden Quartals.
Der Empfang der Hilfsleistungen wurde vom Treuhänder, dem Ev. Pfarramt,
schriftlich und einzeln bestätigt.
Friedhofsinstandsetzung, Friedhofspflege, Soldatenfriedhöfe
Nach wie vor werden die in Deutschland eingezahlten Grabgebühren
(12,– € pro Grab jährlich) und Spendengelder für
die 3 Friedhöfe nach Schäßburg überwiesen. Zusammen
mit den direkten Einzahlungen in Schäßburg werden sie in den
Juni-Ausgaben der Schäßburger Nachrichten veröffentlicht.
Für die Soldatenfriedhöfe überweist der Bund Deutscher
Kriegsgräberfürsorge jährlich auch eine Summe, 2006 –
250,–€, für die Instandhaltung. Vorgesehen ist, dass diese
Anlagen auf einen Zentralfriedhof in Siebenbürgen verlegt werden.
Leider, leider wird vor allem der Bergfriedhof nicht im Verhältnis
zu den geleisteten Gebühren und Spendengeldern gepflegt. In einer
von W. Lingner beantragten Presbyterialsitzung im Jahre 2004 brachte er
dieses zum Ausdruck, indem er den Bergfriedhof als Teil des Weltkulturerbes
darstellte, andeutete, dass wir auch den Denkmalschutz einschalten würden
und nicht bereit wären, diesen Zustand weiterhin zu akzeptieren.
Zu seinem Leidwesen erntete er bei einigen der Presbyter Undank. In einem
Gespräch mit dem Stadtpfarrer wies WL auf die Zweckgebundenheit der
von uns für den Friedhof übermittelten Gelder hin, beantragte
den Wechsel des Friedhofwärters und die strikte Einhaltung der Friedhofsordnung,
die nun schon seit Jahren vom Presbyterium verabschiedet worden ist. Leider
ist viel zu wenig von all diesem umgesetzt worden. Hier bitten wir alle
Mitglieder unserer Gremien in der gleichen Richtung aktiv zu werden.
Friedhöfe am Galtberg und Siechhof
Es sind besorgte und gepflegte Friedhöfe, die Zusammenarbeit mit
den andern Konfessionen, Reformierte und Unitarier, scheint Früchte
zu tragen.
Museum der Ev. Kirchengemeinde im Kreuzgang der Klosterkirche
Mit unserem wesentlichen materiellen Beitrag ist der Kreuzgang der Klosterkirche
als Museum/Ausstellung eingerichtet und im Mai 2005 von Stadtpfarrer H.
B. Fröhlich feierlich eröffnet worden. Eine bemerkenswerte gemeinsame
Leistung Kirche/HOG. Bis auf Feinheiten ist alles bestens eingerichtet.
An den Verbesserungen und der Erweiterung werden wir uns weiterhin mit
ca. 800,– € beteiligen (Fertigstellung, Erweiterung, Ergänzung,
Bild und Textmaterial, Wandkonsolen).
Ein besonderer Dank für diese Leistung gebührt Wilhelm Fabini,
der mit viel Fachkenntnis einen Großteil der Arbeit geleistet hat.
Die Außenrenovierung der Klosterkirche ist wegen fehlender Finanzierung
nur stockend vorangekommen. Die HOG hat sich bisher mit rund 11.500,–
€ Spendengeldern beteiligt. Stadtpfarrer Fröhlich dankt für
die Spendenleistung der HOG, mit dem vorhandenen Geld sind im Frühjahr
2004 die Arbeiten begonnen worden.
Weitere Aktivitäten in Schäßburg und Dinkelsbühl
Pfingsten 2004 – Heimattreffen in Dinkelsbühl
Wir beteiligten uns mit einer Ausstellung von Günter Czernetzky „Schäßburg
im Wandel der Zeiten“ im Konzertsaal. Traditionelles Treffen in
der Brauereigaststätte „Zum Wilden Mann“. Der Bücherverkauf
verlief in allen 3 Jahren in bescheidenem Umfang. Eine größere
Teilnahme an den Pfingsttreffen und eine bessere Darstellung der HOG-Schäßburg
in der Partnerstadt Dinkelsbühl sind notwendig.
Einweihung Gedenkstätte an der Schaaser Strasse
Die Gedenkfeier in Schäßburg fand am15.08.2004 statt. Dieter
Moyrer aus dem Ältestenrat hat sich intensiv für dieses Projekt
eingesetzt und hatte uns vertreten. Wir hatten uns mit einem Kostenbeitrag
von 150,– €, wie mit der HOG Schaas vereinbart, beteiligt.
Jugendcamp in Dinkelsbühl 2004
Im August fand ein internationales Jugendtreffen der Partnerstädte
Dinkelsbühls in Dinkelsbühl statt, an dem auch 10 Jugendliche
und 2 Betreuer aus Schäßburg teilnahmen. Wir ermöglichten
praktisch den Schäßburgern dabei zu sein. Hermann Theil vertrat
die HOG beim Empfang und der Eröffnung, Otto Schuster und Isa Leonhardt
besorgten zusammen mit anderen Landsleuten für zwei zusätzliche
Tage das Quartier.
10 Jahre Pflegestation „Dr. Karl Müller“ in Schäßburg
(5.9.2004)
Dieter Wagner und Walter Lingner wohnten als eingeladene Gäste der
würdigen Jubiläumsfeier „10 Jahre Pflegestation“
in der Klosterkirche bei. Walter Lingner übermittelte mit einem Grußwort
den Dank und gute Wünsche der HOG-Schäßburg.
Das ehemalige „Pflegenest“ wird vom Diakonischen Werk in Hermannstadt
verwaltet.
Gründung des Freundeskreises Dinkelsbühl – Schäßburg/Sighisoara
Am 17.03.2005 fand in Dinkelsbühl die Gründungssitzung statt.
Vertreten war die HOG durch Günter Czernetzky, Otto Schuster, Rosi
Feder und Isa Leonhardt. Dem Freundeskreis sind von außerhalb Dinkelsbühls
Schäßburger Landsleute wie Hermann Theil, Christoph Machat,
Richard Löw, Walter Lingner beigetreten. In der Vorstandssitzung
vom 5.8.2006 wurde Otto Schuster als Vertreter der HOG im Vorstand des
Freundeskreises benannt.
Schäßburger Rathausdelegation beim Heimattreffen in Dinkelsbühl
2005
Bürgermeister J. D. Danesan, Stadtrat Ciucan und Sekretärin
M. Türk wurden von uns betreut. Es fanden gemeinsame Veranstaltungen
mit dem Freundeskreis Dinkelsbühl/Schäßburg, mit OB Dr.
Ch. Hammer und den Vertretern der LM im Hinblick auf die geplante Städtepartnerschaft
statt. Treffen im „Wilden Mann“ mit Vertretern des Freundeskreises
Dinkelsbühl – Schäßburg (Frau Bürgermeisterin
Beck, Stadtrat Johann Schuller, Diakon Rieck). Gemeinsame Teilnahme an
der Feierstunde bei der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen.
Besuch des Dinkelsbühler Oberbürgermeisters und Hauptamtsleiters
in Schäßburg
Dieser fand am 1. – 4. Juli 2005 statt. Die HOG wurde von Hermann
Theil bei der Organisation und durch Teilnahme vertreten. Der Besuch im
Vorfeld der beabsichtigten Städtepartnerschaft wurde zum Erfolg,
er trug zur Bindung beider Städte wesentlich bei.
Jugendcamp in Schäßburg
Im August 2005 fand ein internationales Jugendtreffen der Partnerstädte
in Schäßburg statt, an dem auch Jugendliche und Betreuer aus
Dinkelsbühl teilnahmen.
Wir waren lediglich bei der Organisierung der Reise beteiligt. Aus Berichten
erfuhren wir, dass es ein sehr gelungenes Treffen war, die Dinkelsbühler
Jugendlichen kehrten begeistert aus Schäßburg zurück.
Verbandstag der HOGs in Bad Kissingen, Nov. 2005, Vertretung durch G.
Czernetzky.
Europa-Nostra-Preis für die Restaurierung der Bergkirche
Eingeladen zu dieser Veranstaltung als Vertreter der HOG wohnte Walter
Lingner dem Festakt in der Bergkirche bei. Ein ausführlicher Bericht
darüber ist in den SN nachzulesen.
Lokale Agenda 21
Das weltweite UNO-Programm für nachhaltige Stadtentwicklung. Noch
im Jahre 2003 beteiligten wir uns mit Vorschlägen in Schäßburg:
Arpad Bako, Dr. Erika Schneider, Hedwig Deppner, Hermann Theil, Dr. Christoph
Machat, Hans Polder, Dr. Dana Bänder, Julia Prejmerean-Aston, Walter
Lingner. Die von Hermann Theil eingereichten Vorschläge zu den Themen
Infrastruktur und Stadtmarketing wurde im Jurnalul Sighisoara Reporter
ganzseitig in rumänischer Sprache veröffentlicht („Ne
trebuie o constiinta sighisoreana“).
Im Sommer des Jahres 2004 erschien eine Broschüre mit der Auswertung
der Vorschläge für die nachhaltige Entwicklung von Schäßburg
mit Aktionsplänen, Vorschlägen, Verantwortlichkeiten. Leider
waren unsere Vorschläge nicht dabei. Ich sprach mit der verantwortlichen
Frau Daniela Oprea, reklamierte diesen Tatbestand, die Antwort war ausweichend,
die Erläuterungen oberflächlich.
Ein aktuelles Thema im Zusammenhang mit der Agenda 21 ist der
Stadtentwicklungsplan
Seit Herbst 2005 sind die von einem Klausenburger Architekturbüro
im Auftrag der Stadtverwaltung ausgearbeiteten Pläne und das statistische
Basis-Zahlenmaterial, als Ersatz für den in den 70er-Jahren erarbeiteten
Stadtentwicklungsplan, im Rathaus öffentlich ausgelegt worden. Die
Bürgerbefragung bzw. Entgegennahmen von Vorschlägen wurde Ende
Januar abgeschlossen. Aufgrund der uns Mitte Januar zur Verfügung
gestellten Pläne fanden Besprechungen von Hermann Theil mit Dr. Machat
und Stadtrat Gitschner statt, um die in der Kürze der Zeit nicht
ausformulierbaren Vorschläge über das Forum im Stadtrat einzubringen.
Zwischenzeitlich ist der überarbeitete Stadtentwicklungsplan in Bukarest
zur Genehmigung eingereicht worden.
Zusammenarbeit mit dem Forum
Wie bekannt, ist durch die neue Führung ein völliger Wandel
eingetreten, WL und HT führten ausführliche Gespräche mit
dem Vorsitzendem Harald Gitschner, wir versuchten unsere Positionen zu
erläutern und wir sagten uns gegenseitige Hilfe und Unterstützung
unserer Aktivitäten zu.
Themen waren: Weltkulturerbe und Werbung des Forums dafür, Initiative
zur Gründung des Freundeskreises Schäßburg – Dinkelsbühl,
Belebung des Deutsch-Rumänischen Kulturzentrums im Haus mit dem Hirschgeweih,
Anregungen sind notwendig: Ausstellungen, Symposien, Vorträge. Zusammenarbeit
bei den Schäßburger Nachrichten, Dokumentation in rumänischer
Sprache, direkte gegenseitige Information. In diesem Zusammenhang begrüßen
wir die Kandidatur von Harald Gitschner für den Erweiterten Vorstand
der HOG.
Deutsche Kulturwoche 2006 in Schäßburg
Bei der erstmals vom Deutschen Forum ausgerichteten Veranstaltungsreihe
wurden wir von Dieter Moyrer vertreten. Er überbrachte den Gruß
der HOG mit den besten Wünschen für einen erfolgreichen Verlauf.
Nachbarschaftsaktivitäten
Unsere Nachbarschaften Heilbronn, München und Nürnberg sind
aktiv und luden jedes Jahr zu Frühlingsfesten, Sommerfesten und Adventsfeiern
ein. Die Festlichkeiten verliefen zur Zufriedenheit der Organisatoren,
aber auch der Teilnehmer. In den Schäßburger Nachrichten sind
die zugeschickten Beiträge und Bilder veröffentlicht worden.
Wir wären den Nachbarvätern dankbar, wenn sie mit Kurzberichten
auch weiterhin unsere SN bereicherten.
Die Gründung von neuen Nachbarschaften ist anzustreben. Dafür
bieten sich „Schäßburger Ballungsgebiete“ an, wie
Ingolstadt, Köln-Düsseldorf-Bergisches Land.
Persönliches Schlusswort des scheidenden Vorsitzenden der Heimatortsgemeinschaft
Für mich persönlich ist der heutige Tag ein endgültiger
Abschied aus der Verantwortung für die Heimatortsgemeinschaft. Mit
„Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen“
verabschiedete ich mich schon am 26.Februar d. J. in Gundelsheim, nachzulesen
in den SN.
Es fällt mir, ganz ehrlich, nicht leicht, ich weiß aus eigener
Erfahrung und der meiner Vorfahren, im Leben ist es unweigerlich schöner
aufzubauen als abzubauen, bin aber dankbar für die Zeit, in der ich
für meine Geburts- und Heimatstadt aktiv tätig sein durfte.
Ich baue auf euer Verständnis und hoffe, dass wir gemeinsam heute
mit den Neuwahlen die Vereinsführung und die Aufgabenverteilung festlegen
können .Ich werde weiterhin beratend zur Verfügung stehen, bei
dem Abschluss der Friedhofsdokumentation, Matrikeldokumentation, Erweiterung
des Museums im Kreuzgang der Klosterkirche, Pflege unserer Homepage und
bei den SN im Rahmen meiner Möglichkeiten mitarbeiten.
Wenn auch nicht alle Aufgaben erfüllt worden sind, so kann man mit
dem Erreichten doch zufrieden sein.
Ich möchte heute bei einigen unserer Kollegen für ihr außergewöhnliches
Engagement, Einsatz und Leistung von mir persönlich und im Namen
der Heimatortsgemeinschaft einen herzlichen Dank aussprechen:
- Hermann Theil für den Einsatz auf allen Ebenen, insbesondere für
die kommissarische Übernahme der Kassenführung und Anfang 2006
der operativen Geschäftsführung.
- Günter Czernetzky für seinen Einsatz für Schäßburg
und sein Einfühlungsvermögen, wenn „Not am Mann“
ist.
- Horst Breihofer für die Redaktion und Herstellung der Schäßburger
Nachrichten, die reibungslose Einarbeitung und Gewährleistung, dass
wir in Zukunft mit weniger Aufwand mehr leisten können.
- Ingeborg und Alexander Peter möchte ich an dieser Stelle für
Ihren Einsatz und Knochenarbeit bei der Matrikelerfassung meinen besondern
Dank aussprechen.
- Dieter Wagner für seinen tatkräftigen Einsatz in der Führung
und Lösung unseres sozial-humanitären Engagements in Schäßburg.
- Hans Orendi, Erika Schneider, Odette Fabritius und Harald Graef für
die fachkundige Mitarbeit bei den Schäßburger Nachrichten und
der Dokumentation unseres kulturellen Erbes.
- Lukas Geddert für die tatkräftige materielle Unterstützung
und Hilfeleistung in Schäßburg und nicht zuletzt bei dem heutigen
Schäßburger Treffen.
- Rolf Schneider für sein im umfangreichen Wissen über Schäßburg
– seine Geschichte und seine Bürger – begründeten
Engagement in der Gesamtproblematik unserer Heimatortsgemeinschaf.
- Dieter Wolff für die Übernahme der Bildbearbeitung sowohl
für die Schäßburger Nachrichten als auch für die
Friedhofsdokumentation und insbesondere für die Herstellung der Drucksachen
für das Schäßburger Treffen.
- Klaus Dieter Graef, Heidi Graef und Wilhelm Hermann für die fachkundige
und selbstlose Erstellung und Pflege unserer „Homepage“.
- Arpad Bako für sein besonderes Engagement durch die Erstellung
einer Wirtschaftlichkeitsanalyse bei der konzertierten Aktion zur Verhinderung
des Dracula-Parks auf der „Breite“ sowie seinen Beitrag zur
Gestaltung der SN.
- Johann Artz und Kurt Bartmus für die fachkundige Kassenprüfung
und Anleitung zur korrekten Finanzgebarung unserer Gemeinschaft.
Natürlich gilt mein Dank auch allen andern Mitgliedern unserer Gremien,
die mit viel Engagement und einem Herz für Schäßburg ihren
Beitrag zum Erhalt dieser Gemeinschaft leisten, wie: Fritz Richter, Astrid
Bernek, Michael Schneider, Gerd Schlesak, Rudolf Kartmann, Richard Löw,
Dieter Moyrer, Christian Pomarius, Otto Rodamer, Helwig Schumann und Peter
Madler.
Ganz besonders dankbar bin ich, dass sich Freunde und Förderer unserer
Gemeinschaft immer wieder melden, die bereit sind, sich in der heutigen
Mitgliederversammlung als Kandidaten für aktive Ämter zur Wahl
stellen.
Es sind dies: August Schuller, Christa Hubatsch, Uwe Horwath, Erhard Fritsch
jun., Renate Helwig, Ingrid Essigmann-Capesius, Ingrid Imrich, Julius
Henning, Julius Wegmeth und Richard Jakobi.
Ich danke heute aber auch allen nicht genannten Schäßburgern
und hier nicht Anwesenden, die sich in den 13 Jahren seit der Gründung
unserer Heimatortsgemeinschaft Schäßburg für diese freiwillig
und selbstlos eingesetzt und zum Erfolg ihren Beitrag geleistet haben.
Ich wünsche euch Geduld, aber auch Spaß bei der weiteren Arbeit,
ein gutes Händchen bei den Neuwahlen. Ich bin überzeugt, dass
die Heimatortsgemeinschaft noch über viele Jahre hinweg Bestand haben
wird.
Ich wünsche der Schäßburger Heimatortsgemeinschaft Gottes
Segen für die kommenden Jahre.
Walter Lingner

Letztes Update:
2007-03-04
- Adresse dieser Seite: http://www.hog-schaessburg.de
/ http://www.schaessburg-net.de
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